Scuderia Mensa Saisonabschluss Herth_Buss_2017

Saisonabschluss 2017 – Scuderia Mensa

Verfasst am 27.12.2017

Saisonabschluss 2017 – Scuderia Mensa

Ein weiteres, turbulentes Jahr neigt sich dem Ende zu. Deshalb ist es an der Zeit, ein Fazit aus der letzten Saison zu ziehen. Zu jedem Saisonabschluss kommt die Scuderia Mensa und ihre ca. 50 Mitglieder sowie einige Alumni zusammen. Gemeinsam wird die Saison dann nach Erfolgen und Fehlschlägen ausgewertet. Dabei begann die Saison mit motivierten und kreativen Gedanken bereits im Herbst 2016. Einiges sollte anders werden, die Antriebstechnik des letzten Jahres effizienter und die Digitalisierung des Fahrzeugsystems intensiver. „Alles neu, alles besser“ hieß das Motto der Saison 2017.  Daumen hoch für Herth+Buss! Werde ein Teil unserer Community! Herth+Buss ist jetzt bei Facebook!

Nachdem im Frühjahr die Fertigung des Rennwagens begann, häuften sich die Werkstattstunden der Studenten. Probleme traten auf und wurden auch wieder gelöst. Kompromisse wurden gemacht und das Team entwickelte sich von Woche zu Woche weiter. Dann war es so weit. Im Juli 2017 zeigte sich das erste Mal unser moderner Rennbolide „Symphony“ im Opel Auditorium den Zuschauern. Eine dynamische Vorführung des neuen Einzylinder Motors durfte hier natürlich nicht fehlen. Allerdings wurde hier auch schnell klar, dass noch einige Optimierungsarbeiten nötig waren, um erfolgreich an den Events der Formula Student Serie teilnehmen zu können.

Pleiten, Pech und neue Bestzeiten von Scuderia Mensa

Zwei Wochen nach unserem Rollout ging es nach Assen zur ersten Auflage der Formula Student Netherlands. Nach einem geselligen Willkommensabend mit den anderen Teams auf dem Campingplatz ging es am nächsten Morgen in die Boxen. Dort bereitet man dann den Rennwagen für das Scrutineering, also für die technische Abnahme, vor. Ohne größere Probleme meisterten wir diese erste Hürde. Auch in den statischen Disziplinen wie Cost-Report und Engineering-Design konnte das Team glänzen und somit erste wichtige Punkte einfahren.

In der Kategorie Engineering-Design wurde vor allem der mutige Konzeptwechsel gelobt. Die ausführliche Dokumentation aller Bauteile am Rennwagen verhalf uns zusätzlich einen sehr guten zweiten Platz im Cost-Event zu erreichen. Mit den dynamischen Disziplinen zeigten sich dann aber auch schnell die ersten Probleme. Vor allem das Anfahren des Rennwagens auf der Strecke gestaltete sich als besonders schwierig, weswegen hier nicht die gewünschten Ergebnisse erzielt werden konnten. Insgesamt reichte es dennoch für den 16. Platz von ganzen 31 teilnehmenden Teams.

Saisonabschluss Scuderia Mensa Studenten Rennteam Sponsoring Team Herth+Buss Heusenstamm, Hessen, Automobilindustrie

© Formula Student Germany

Der Saisonabschluss naht

Weiter ging es in Hockenheim bei der Formula Student Germany. Durch eine bessere Kalibrierung des Motors konnte die Performance des Rennboliden von Scuderia Mensa drastisch gesteigert und das Anfahrproblem beseitigte sich. Allerdings machte sich nun die fehlende Testzeit bemerkbar. Durch eine verstopfte Einspritzdüse fehlte es im Acceleration-Event an Leistung. Leider verabschiedete sich auch der Endschalldämpfer im Autocross nach einer dennoch schnellen Runde. Beim Skidpad-Event kam es dann noch zu einer besonders ausgeprägten Form des Pechs, nachdem sich ein Kieselstein unter dem Gaspedal verkantete und ein Erreichen der vollen Leistung verhinderte.

Das Rennen in Barcelona der Formula Student Spain leitete dann den Saisonabschluss ein. Mit dezimierter Mannschaft ging es in die heiße Sonne Spaniens, um noch einmal alles aus unserer „Symphony“ herauszukitzeln. Vor allem die hohen Temperaturen machten hier aber dem Auto und ebenfalls den Fahrern zu schaffen. Dafür sammelten wir in den statischen Disziplinen wieder einige Punkte ein, sodass es insgesamt für den 19. Platz reichte.

Bei uns bleibt die Motivation nicht auf der Strecke!

Insgesamt zeigte sich dennoch, dass unser Engineering-Konzept von Scuderia Mensa sehr viel Potenzial bereithält. In Hockenheim konnten wir unsere eigene Bestzeit der Saison 2016 um 5 Sekunden unterbieten. Durch eine bessere Abstimmung der einzelnen Systeme und Komponenten erhoffen wir uns in der nächsten Saison eine volle Ausschöpfung des vollen Potenzials. Auch konstruktive Verbesserungen sollen dazu beitragen, zukünftig in den vorderen Plätzen mitzufahren. Wie unsere Symphony entstanden ist und noch vieles mehr, könnt ihr hier nachlesen.

Andre Martin für Herth+Buss

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Verfasst am 27.12.2017

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